Der Weg zur erfolgreichen Niederlassung

Gehalt als Chirurg in eigener Praxis Aktuelle Zahlen, Trends und Perspektiven

⏰ Lesedauer: 10 Minuten

📆 Aktualisiert: März 2025

Inhaltsverzeichnis

  1. Einleitung
  2. Gehalt von Chirurgen in eigener Praxis: Eine Übersicht
  3. Verdienstunterschiede nach chirurgischen Fachrichtungen
  4. Der Trend zu ambulanten Operationen als Einkommenschance
  5. Belegarztwesen: Ein lukratives Hybrid-Modell
  6. Ambulante OP-Zentren als Zukunftsmodell
  7. Investitionskosten und wirtschaftliche Herausforderungen
  8. Vergütungsstrukturen und Abrechnungsmöglichkeiten
  9. Klinik vs. Niederlassung: Ein finanzieller Vergleich für Chirurgen
  10. Regionale Unterschiede bei chirurgischen Einkommen
  11. Steuerliche Optimierungsmöglichkeiten
  12. Der steigende Bedarf an chirurgischen Leistungen
  13. Fazit und Zukunftsperspektiven


Einleitung

Die Niederlassung als Chirurg in Deutschland stellt eine attraktive berufliche Option dar, die in den letzten Jahren durch verschiedene Entwicklungen an Bedeutung gewonnen hat. Der anhaltende Trend zu ambulanten Operationen, neue gesetzliche Rahmenbedingungen und der demografisch bedingte Anstieg des Bedarfs an chirurgischen Leistungen eröffnen niedergelassenen Chirurgen vielfältige Einkommensperspektiven.

Dieser Artikel beleuchtet aktuelle Gehaltszahlen für Chirurgen in eigener Praxis, analysiert die wichtigsten Einflussfaktoren auf das Einkommen und zeigt Zukunftsperspektiven auf. Wir betrachten dabei besonders die zunehmende Verlagerung operativer Tätigkeiten in den ambulanten Sektor, die Chancen des Belegarztwesens und die steigenden Verdienstmöglichkeiten durch den wachsenden Versorgungsbedarf.

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    Gehalt von Chirurgen in eigener Praxis: Eine Übersicht

    Das durchschnittliche Jahreseinkommen niedergelassener Chirurgen in Deutschland zeigt eine beträchtliche Spannbreite, die von verschiedenen Faktoren abhängt. Nach aktuellen Daten der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und des Zi (Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung) liegt das Bruttoeinkommen niedergelassener Chirurgen zwischen:

    • Unteres Einkommenssegment: ca. 170.000 bis 220.000 Euro jährlich
    • Mittleres Einkommenssegment: ca. 220.000 bis 300.000 Euro jährlich
    • Oberes Einkommenssegment: ca. 300.000 bis 450.000 Euro jährlich

    Nach Abzug von Betriebsausgaben, Versicherungsbeiträgen und Steuern verbleibt niedergelassenen Chirurgen je nach Kostenstruktur und Praxisform ein Nettoeinkommen zwischen 90.000 und 200.000 Euro jährlich.

    Diese Zahlen variieren stark in Abhängigkeit von:

    1. Chirurgischer Spezialisierung: Spezialisierte Operateure erzielen oft höhere Einkommen als allgemeinchirurgisch tätige Kollegen
    2. Leistungsspektrum: Das Angebot ambulanter Operationen und Selbstzahlerleistungen wirkt sich deutlich auf das Einkommen aus
    3. Praxismodell: Einzelpraxis, Gemeinschaftspraxis, Teilhaber eines OP-Zentrums oder Belegarztmodell
    4. Standort: Regionale Faktoren wie Wettbewerbssituation und Bevölkerungsstruktur
    5. Privatpatientenanteil: Der Anteil an Privatversicherten und Selbstzahlern in der Patientenstruktur

    Eine aktuelle Studie des Bundesverbandes Ambulantes Operieren (BAO) zeigt, dass niedergelassene Chirurgen mit einem hohen Anteil an ambulanten Operationen im Durchschnitt 25-35% mehr verdienen als Kollegen, die überwiegend konservativ tätig sind.



    Verdienstunterschiede nach chirurgischen Fachrichtungen

    Die Einkommenssituation variiert erheblich zwischen verschiedenen chirurgischen Fachrichtungen:


    Orthopädische Chirurgie:

    • Durchschnittliches Jahresbruttoeinkommen: 250.000 bis 400.000 Euro
    • Besonderheiten: Hoher Anteil an Selbstzahlerleistungen (Sportmedizin, präventive Verfahren), gute Abrechnungsmöglichkeiten für bildgebende Verfahren
    • Trend: Steigender Bedarf durch demografische Entwicklung und Zunahme degenerativer Erkrankungen

    Plastische und Ästhetische Chirurgie:

    • Durchschnittliches Jahresbruttoeinkommen: 280.000 bis 450.000 Euro
    • Besonderheiten: Sehr hoher Anteil an Selbstzahlerleistungen, geringere Abhängigkeit von Kassenbudgets
    • Trend: Wachsender Markt, besonders in Ballungsräumen und bei kaufkräftiger Klientel

    Allgemeinchirurgie:

    • Durchschnittliches Jahresbruttoeinkommen: 180.000 bis 280.000 Euro
    • Besonderheiten: Breites Leistungsspektrum, aber stärkere Abhängigkeit von kassenärztlichen Vergütungen
    • Trend: Zunehmende Spezialisierung auf bestimmte ambulante Eingriffe notwendig

    Gefäßchirurgie:

    • Durchschnittliches Jahresbruttoeinkommen: 200.000 bis 320.000 Euro
    • Besonderheiten: Hoher diagnostischer Anteil (Sonographie), zunehmende ambulante Verfahren
    • Trend: Steigender Bedarf durch Zunahme von Gefäßerkrankungen in der Bevölkerung

    Handchirurgie:

    • Durchschnittliches Jahresbruttoeinkommen: 220.000 bis 330.000 Euro
    • Besonderheiten: Spezialisierte Nische mit guten Abrechnungsmöglichkeiten und hoher Nachfrage
    • Trend: Zunehmende Ambulantisierung, starker Bedarf in Ballungsräumen

    Über alle Fachrichtungen hinweg zeigt sich: Chirurgen, die ein spezialisiertes Leistungsangebot mit einem hohen Anteil ambulanter Operationen kombinieren und zusätzlich Selbstzahlerleistungen anbieten, erzielen die höchsten Einkommen.



    Der Trend zu ambulanten Operationen als Einkommenschance

    Die kontinuierliche Verlagerung chirurgischer Eingriffe vom stationären in den ambulanten Sektor stellt für niedergelassene Chirurgen eine bedeutende Einkommenschance dar. Diese Entwicklung wird durch mehrere Faktoren begünstigt:


    Aktuelle Entwicklungen:

    • Gesetzliche Förderung: Das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz und das Krankenhauspflegeentlastungsgesetz fördern die Ambulantisierung
    • Erweiterter Katalog: Der AOP-Katalog (ambulante Operationen) wurde 2024 um über 300 Eingriffe erweitert
    • Verbesserte Vergütung: Seit 2023 erfolgt eine schrittweise Vergütungsanpassung für ambulante Operationen mit Annäherung an die stationären Entgelte
    • Hybrid-DRG-System: Die Einführung des Hybrid-DRG-Systems für ausgewählte Prozeduren hat die Wirtschaftlichkeit ambulanter Operationen verbessert

    Finanzielle Auswirkungen:

    Einer Analyse des Deutschen Ärzteblatts zufolge können niedergelassene Chirurgen durch die Fokussierung auf ambulante Operationen ihr Einkommen um 30-45% steigern im Vergleich zur überwiegend konservativen Tätigkeit. Die Gründe hierfür liegen in:

    • Höherer Fallzahl: Durch effizientere Prozesse können mehr Eingriffe pro Zeiteinheit durchgeführt werden
    • Besserer Vergütung: Die Neukalkulation der Vergütungen für ambulante Operationen hat zu Honorarsteigerungen geführt
    • Zusatzbudgets: Für ambulante Operationen stehen oft gesonderte Budgets zur Verfügung, die weniger stark gedeckelt sind als die reguläre vertragsärztliche Vergütung
    • Effizienzvorteilen: Geringere Vorhaltungskosten im Vergleich zum stationären Sektor

    Beispielrechnung:

    Ein niedergelassener Chirurg, der wöchentlich 15 ambulante Operationen mittlerer Komplexität durchführt, kann dadurch ein zusätzliches Jahreshonorar von ca. 150.000 bis 200.000 Euro generieren. Nach Abzug der Kosten für Personal, Material und Raumnutzung verbleibt ein zusätzlicher Gewinn von etwa 70.000 bis 100.000 Euro.

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      Belegarztwesen: Ein lukratives Hybrid-Modell

      Das Belegarztwesen bietet Chirurgen eine attraktive Möglichkeit, die Vorteile der niedergelassenen Tätigkeit mit denen der Klinikarbeit zu kombinieren und stellt eine besonders lukrative Option dar.


      Struktur und Vergütung:

      Bei diesem Modell betreibt der Chirurg eine eigene Praxis und führt gleichzeitig Operationen in einem Krankenhaus durch, wobei er die eigenen Patienten selbst einweist und operiert. Die Vergütung erfolgt dabei über mehrere Kanäle:

      • Praxistätigkeit: Abrechnung der ambulanten Leistungen über die KV oder als Privatbehandlung
      • Operationshonorar: Vergütung der ärztlichen Leistung im Krankenhaus
      • Belegarztpauschalen: Zusätzliche Vergütung für die Betreuung der Patienten während des stationären Aufenthalts

      Einkommenspotenzial:

      Laut einer Erhebung des Berufsverbandes Deutscher Chirurgen (BDC) liegt das durchschnittliche Jahresbruttoeinkommen von Belegärzten bei:

      • Allgemeinchirurgie: 240.000 bis 350.000 Euro
      • Orthopädische Chirurgie: 280.000 bis 420.000 Euro
      • Gynäkologische Chirurgie: 230.000 bis 380.000 Euro

      Damit liegt das Einkommen von Belegchirurgen durchschnittlich 20-30% über dem von rein niedergelassenen Chirurgen und kann in Einzelfällen sogar das Niveau von Chefärzten erreichen.


      Vorteile des Belegarztmodells:

      • Kontinuität der Patientenbetreuung: Der Chirurg betreut "seine" Patienten von der Diagnose über die Operation bis zur Nachsorge
      • Flexibilität: Freie Einteilung zwischen Praxis- und OP-Tagen
      • Infrastrukturnutzung: Nutzung der Klinikinfrastruktur ohne eigene Investitionen in OP-Räume und -Equipment
      • Steuerliche Vorteile: Möglichkeiten der steuerlichen Optimierung durch die Kombination von Anstellung und Selbstständigkeit

      Die Zahl der Belegbetten in Deutschland ist in den letzten Jahren zwar gesunken, doch aufgrund des zunehmenden Kostendrucks und der Ambulantisierungstendenz erlebt das Modell in modifizierter Form eine Renaissance, besonders in ländlichen Regionen und spezialisierten Fachkliniken.



      Ambulante OP-Zentren als Zukunftsmodell

      Ambulante Operationszentren (AOP-Zentren) haben sich als wirtschaftliches Erfolgsmodell für niedergelassene Chirurgen etabliert und bieten besonders attraktive Einkommensperspektiven.


      Wirtschaftliche Kennzahlen:

      • Investitionsvolumen: Je nach Größe und Ausstattung zwischen 500.000 und 3 Millionen Euro
      • Durchschnittlicher Jahresumsatz: 1,5 bis 4 Millionen Euro pro OP-Saal
      • Gewinnmarge: Nach Etablierungsphase durchschnittlich 25-35%
      • Amortisationszeit: In der Regel 3-5 Jahre

      Modelle der Beteiligung:

      1. Eigentümer/Betreiber: Höchstes Einkommenspotenzial, aber auch höchstes Risiko und Kapitalbedarf
      2. Teilhaber einer BAG mit OP-Zentrum: Geringeres Risiko bei weiterhin attraktiven Verdienstmöglichkeiten
      3. Nutzung eines externen OP-Zentrums: Geringeres Risiko, aber auch geringerer Anteil am wirtschaftlichen Erfolg

      Einkommensperspektiven:

      Für einen Chirurgen als Teilhaber eines AOP-Zentrums mit zwei OP-Sälen zeigt eine Modellrechnung des BAO:

      • Bruttoumsatz pro Teilhaber: 400.000 bis 600.000 Euro jährlich
      • Gewinnanteil nach Kosten: 180.000 bis 300.000 Euro jährlich
      • Zusätzliches Einkommen aus der Praxistätigkeit: 150.000 bis 250.000 Euro

      Ein Gesellschafter eines erfolgreichen AOP-Zentrums kann somit ein Gesamteinkommen zwischen 330.000 und 550.000 Euro brutto jährlich erzielen.


      Erfolgsfaktoren:

      • Spezialisierung: Konzentration auf wirtschaftlich lukrative Eingriffe
      • Hohe Fallzahlen: Standardisierte Abläufe für maximale Effizienz
      • Optimale Auslastung: Koordinierte Nutzung der OP-Kapazitäten durch mehrere Operateure
      • Diversifizierung: Kombination aus GKV-Leistungen, Privatpatienten und Selbstzahlerleistungen

      Der Markt für ambulante OP-Zentren wächst kontinuierlich. Nach Angaben des BAO wurden 2024 bereits über 60% aller ambulant durchführbaren Operationen in spezialisierten AOP-Zentren durchgeführt – Tendenz steigend.



      Investitionskosten und wirtschaftliche Herausforderungen

      Die Niederlassung als operativ tätiger Chirurg erfordert erhebliche Investitionen, die das Einkommen in den ersten Jahren beeinflussen können.


      Investitionskosten im Überblick:


      Praxisübernahme/Gründung:

      • Allgemeinchirurgische Praxis: 150.000 bis 350.000 Euro
      • Orthopädisch-chirurgische Praxis: 200.000 bis 500.000 Euro
      • Spezialpraxis mit umfangreicher technischer Ausstattung: 300.000 bis 800.000 Euro

      Ambulanter OP-Bereich:

      • Einrichtung eines eigenen kleinen OP-Raums: 200.000 bis 400.000 Euro
      • Vollwertiger ambulanter OP-Trakt: 500.000 bis 1.500.000 Euro
      • Beteiligung an bestehendem OP-Zentrum: 100.000 bis 500.000 Euro

      Diagnostische Geräte:

      • Ultraschallgeräte: 20.000 bis 60.000 Euro
      • Röntgeneinrichtung: 80.000 bis 150.000 Euro
      • Spezialdiagnostik: Je nach Fachrichtung 50.000 bis 200.000 Euro

      Laufende Kosten:

      • Personalkosten: 40-45% des Umsatzes
      • Materialkosten: 15-20% des Umsatzes
      • Raumkosten: 8-12% des Umsatzes
      • Versicherungen/Beiträge: 5-8% des Umsatzes
      • Abschreibungen: 7-10% des Umsatzes

      Wirtschaftliche Entwicklung nach Niederlassung:

      • Jahr 1-2: Häufig kein oder nur geringes positives Einkommen durch hohe Anfangsinvestitionen
      • Jahr 3-4: Erreichen eines stabilen Einkommensniveaus
      • Ab Jahr 5: Bei erfolgreicher Praxisführung deutlich höheres Einkommen als in einer vergleichbaren Klinikposition

      Der Kapitalbedarf stellt eine bedeutende Einstiegshürde dar, bietet aber bei erfolgreicher Praxisführung die Chance auf ein überdurchschnittliches Einkommen und den Aufbau von Praxisvermögen. Nach Zahlen der Deutschen Apotheker- und Ärztebank amortisieren sich die Investitionen für chirurgische Praxen mit OP-Bereich typischerweise nach 5-7 Jahren.

      Vergütungsstrukturen und Abrechnungsmöglichkeiten

      Die Vergütung chirurgischer Leistungen in der Praxis erfolgt über verschiedene Abrechnungswege, deren optimale Kombination einen wesentlichen Einfluss auf das erzielbare Einkommen hat.


      Kassenärztliche Vergütung:

      • EBM-Vergütung: Grundlage für die Abrechnung mit gesetzlichen Krankenkassen
      • Regelleistungsvolumen (RLV): Budgetierung der Grundleistungen
      • Qualitätsbezogene Zusatzvolumina (QZV): Spezielle Budgets für bestimmte Leistungen
      • Ambulantes Operieren nach §115b SGB V: Gesonderte Vergütungen für ambulante Operationen

      Die durchschnittlichen Jahresumsätze einer chirurgischen Praxis mit kassenärztlichen Leistungen liegen je nach Region und Fallzahl zwischen 250.000 und 450.000 Euro.


      Privatärztliche Vergütung:

      • GOÄ-Abrechnung: Abrechnung nach der Gebührenordnung für Ärzte
      • Steigerungsfaktoren: Möglichkeit der Honorarsteigerung durch Steigerungsfaktoren (bis 3,5-fach)
      • Privatvereinbarungen: Für Leistungen außerhalb der GOÄ möglich

      Der Anteil privatärztlicher Leistungen am Gesamtumsatz chirurgischer Praxen liegt durchschnittlich bei 20-35%, kann aber in spezialisierten Praxen deutlich höher sein.


      Selbstzahlerleistungen:

      • Ästhetische Eingriffe: Nicht von den Krankenkassen übernommene Eingriffe
      • Präventive Leistungen: Z.B. spezielle Vorsorgeuntersuchungen
      • Innovative Verfahren: Neue Behandlungsmethoden ohne Kassenerstattung

      Der Anteil von Selbstzahlerleistungen variiert stark nach Fachrichtung und Praxisausrichtung:

      • Allgemeinchirurgie: 5-15% des Umsatzes
      • Orthopädische Chirurgie: 15-30% des Umsatzes
      • Plastische Chirurgie: 50-90% des Umsatzes

      Selektivverträge:

      • Integrierte Versorgungsverträge: Höhere Vergütung für bestimmte Behandlungskomplexe
      • Selektivverträge mit Krankenkassen: Gesonderte Vergütungen außerhalb der KV-Budgets
      • Direktverträge mit Unternehmen: Z.B. für arbeitsmedizinische oder berufsgenossenschaftliche Leistungen

      Nach Analysen des BDC können Chirurgen, die konsequent alle Abrechnungsmöglichkeiten ausschöpfen und optimieren, ihr Einkommen um 25-40% steigern im Vergleich zu Kollegen, die sich hauptsächlich auf kassenärztliche Leistungen konzentrieren.



      Klinik vs. Niederlassung: Ein finanzieller Vergleich für Chirurgen

      Die Entscheidung zwischen Kliniktätigkeit und Niederlassung hat für Chirurgen erhebliche finanzielle Implikationen. Ein direkter Vergleich zeigt die unterschiedlichen Einkommensperspektiven:


      Gehalt in der Klinik:

      • Oberarzt: 110.000 bis 160.000 Euro brutto/Jahr
      • Leitender Oberarzt: 140.000 bis 180.000 Euro brutto/Jahr
      • Chefarzt ohne Beteiligung: 180.000 bis 280.000 Euro brutto/Jahr
      • Chefarzt mit Beteiligung: 250.000 bis 450.000+ Euro brutto/Jahr

      Einkommen in der Praxis:

      • Angestellter Chirurg in Praxis/MVZ: 120.000 bis 180.000 Euro brutto/Jahr
      • Niedergelassener Chirurg (konservativ): 160.000 bis 220.000 Euro brutto/Jahr
      • Niedergelassener Chirurg (operativ): 200.000 bis 350.000 Euro brutto/Jahr
      • Niedergelassener Chirurg mit OP-Zentrum: 250.000 bis 450.000 Euro brutto/Jahr
      • Belegarzt: 230.000 bis 400.000 Euro brutto/Jahr

      Finanzielle Vor- und Nachteile der Niederlassung:


      Vorteile:

      • Höheres Einkommenspotenzial: Besonders ab dem 3.-5. Jahr nach Niederlassung
      • Vermögensaufbau: Aufbau eines Praxiswerts als Vermögenswert
      • Steuerliche Vorteile: Abschreibungsmöglichkeiten und weitere steuerliche Optimierungen
      • Einkommensgestaltung: Flexible Anpassung des Einkommens an persönliche Ziele

      Nachteile:

      • Investitionsrisiko: Erheblicher Kapitalbedarf und unternehmerisches Risiko
      • Unsicheres Anfangseinkommen: Häufig geringeres Einkommen in den ersten Jahren
      • Höhere Arbeitsbelastung: Besonders in der Aufbauphase oft mehr als 60 Wochenstunden
      • Keine bezahlten Fehlzeiten: Urlaub und Krankheit führen zu Einkommensausfällen

      Break-Even-Analyse:

      Eine Analyse der Deutschen Apotheker- und Ärztebank zeigt, dass chirurgische Praxen in der Regel ab dem 3.-4. Jahr ein höheres Nettoeinkommen ermöglichen als eine vergleichbare Klinikposition. Die kumulierte Einkommensdifferenz über 15 Jahre liegt je nach Fachrichtung zwischen 1,2 und 2,5 Millionen Euro zugunsten der Niederlassung.



      Regionale Unterschiede bei chirurgischen Einkommen

      Die Einkommensmöglichkeiten für niedergelassene Chirurgen variieren erheblich je nach Standort. Diese Unterschiede ergeben sich aus verschiedenen regionalen Faktoren:


      Unterschiede nach Bundesländern:

      • Bayern und Baden-Württemberg: 10-15% über dem Bundesdurchschnitt
      • Hamburg, Hessen und Teile von NRW: 5-10% über dem Bundesdurchschnitt
      • Berlin und die östlichen Bundesländer: 5-15% unter dem Bundesdurchschnitt

      Diese Unterschiede ergeben sich aus:

      • Unterschiedlichen KV-Punktwerten
      • Abweichenden Zusatzbudgets für operative Leistungen
      • Variierender Kaufkraft und Privatpatientenanteil

      Stadt vs. Land:

      Entgegen häufiger Annahmen bieten ländliche Regionen oft bessere Einkommensperspektiven für niedergelassene Chirurgen:


      Städtische Regionen:

      • Höhere Wettbewerbsdichte
      • Höhere Betriebskosten (besonders Mieten)
      • Oft besserer Privatpatientenanteil

      Ländliche Regionen:

      • Geringere Wettbewerbsdichte
      • Niedrigere Betriebskosten
      • Zusätzliche Förderungen für unterversorgte Gebiete
      • Sicherstellungszuschläge in bestimmten Regionen

      Eine Studie der KBV zeigt, dass niedergelassene Chirurgen in ländlichen Regionen im Durchschnitt 15-20% mehr verdienen können als Kollegen in Großstädten mit vergleichbarem Leistungsspektrum.


      Spezifische Standortfaktoren:

      • Versorgungsgrad: In unterversorgten Gebieten können Sicherstellungszuschläge von bis zu 40% der regulären Vergütung erreicht werden
      • Wettbewerbssituation: Weniger Mitbewerber bedeuten größere Patientenzahlen und bessere Auslastung
      • Krankenhauslandschaft: Verfügbarkeit von Belegbetten und Kooperationsmöglichkeiten
      • Bevölkerungsstruktur: Altersverteilung und Morbidität beeinflussen den Bedarf an chirurgischen Leistungen

      Bei der Standortwahl sollten niedergelassene Chirurgen neben persönlichen Präferenzen auch diese wirtschaftlichen Faktoren berücksichtigen, um die Einkommenspotenziale zu optimieren.



      Steuerliche Optimierungsmöglichkeiten

      Die steuerliche Gestaltung hat erheblichen Einfluss auf das verfügbare Nettoeinkommen eines niedergelassenen Chirurgen. Eine durchdachte Steuerplanung kann den Nettoverdienst um 15-30% erhöhen im Vergleich zu einer suboptimalen Situation.


      Steuerliche Vorteile der Selbstständigkeit:

      1. Betriebsausgabenabzug: Umfassende Absetzbarkeit berufsbedingter Ausgaben
      2. Investitionsabzugsbeträge: Vorweggenommene Abschreibungen für geplante Investitionen
      3. Sonderabschreibungen: Beschleunigte Abschreibung bestimmter Wirtschaftsgüter
      4. Rücklagenbildung: Steuerlicher Aufschub durch verschiedene Rücklagenmodelle

      Besonderheiten für Chirurgen mit OP-Tätigkeit:

      • Abschreibung von OP-Ausstattung: Hohe Investitionen in medizinische Geräte bieten besonders gute Abschreibungsmöglichkeiten
      • Besondere Betriebsausgaben: Spezifische Kosten wie OP-Materialien, Sterilisation, etc.
      • Personalkosten: Steueroptimierte Gestaltung der Vergütung für OP-Personal

      Rechtsformwahl:

      Die Wahl der optimalen Rechtsform kann erhebliche steuerliche Auswirkungen haben:

      • Einzelpraxis: Einfachste Form, Besteuerung mit persönlichem Einkommensteuersatz
      • Berufsausübungsgemeinschaft (BAG): Steuerliche Synergieeffekte durch Kostenteilung
      • MVZ in GmbH-Form: Möglichkeit der Thesaurierung mit niedrigerem Steuersatz
      • Praxis-GmbH: Bei sehr hohen Gewinnen vorteilhaft durch Körperschaftsteuer

      Nach Analysen spezialisierter Steuerberater kann die optimale Rechtsformwahl je nach individueller Situation Steuervorteile von 20.000 bis 60.000 Euro jährlich bringen.


      Versorgungswerk vs. Staatliche Rentenversicherung:

      Niedergelassene Chirurgen profitieren von der Mitgliedschaft im ärztlichen Versorgungswerk:

      • Höhere absetzbare Beiträge zur Altersvorsorge
      • Meist bessere Leistungen im Vergleich zur gesetzlichen Rentenversicherung
      • Größere Flexibilität bei der Gestaltung der Beitragszahlungen

      Praxisimmobilien:

      Bei größeren chirurgischen Praxen mit OP-Einrichtungen kann der Erwerb der Praxisimmobilie steuerlich vorteilhaft sein:

      • Abschreibung der Immobilie
      • Absetzbarkeit von Zinsen und Erhaltungsaufwendungen
      • Potentielle Steuervorteile durch Entnahme im Alter

      Eine fachkundige steuerliche Beratung durch einen auf Ärzte spezialisierten Steuerberater ist angesichts der Komplexität und der erheblichen finanziellen Auswirkungen unerlässlich.



      Der steigende Bedarf an chirurgischen Leistungen

      Der Bedarf an chirurgischen Leistungen im ambulanten Sektor zeigt einen kontinuierlichen Anstieg, der verschiedene Ursachen hat und niedergelassenen Chirurgen positive Zukunftsperspektiven bietet.


      Demografische Entwicklung:

      • Alternde Bevölkerung: Die Zunahme der älteren Bevölkerungsgruppen führt zu mehr altersbedingten Erkrankungen, die chirurgischer Intervention bedürfen
      • Steigende Lebenserwartung: Längere Lebensdauer bedeutet mehr Bedarf an chirurgischen Interventionen über die Lebensspanne
      • Höhere Ansprüche: Steigende Ansprüche an Mobilität und Lebensqualität im Alter

      Nach Projektionen des Statistischen Bundesamtes wird der Bedarf an chirurgischen Leistungen allein aufgrund demografischer Faktoren bis 2035 um ca. 25-30% steigen.


      Medizinischer Fortschritt:

      • Minimalinvasive Techniken: Ermöglichen zunehmend die ambulante Durchführung vormals stationärer Eingriffe
      • Neue Anästhesieverfahren: Verbesserte ambulante Anästhesiemöglichkeiten erweitern das ambulante OP-Spektrum
      • Fortschritte in der perioperativen Versorgung: Optimierte Schmerztherapie und Nachsorge

      Nach einer Studie des Wissenschaftlichen Instituts der AOK können mittlerweile über 60% aller chirurgischen Eingriffe ambulant durchgeführt werden – Tendenz steigend.


      Gesundheitspolitische Rahmenbedingungen:

      • Ambulantisierungstrend: Politische Förderung der Verlagerung vom stationären in den ambulanten Sektor
      • Hybrid-DRG-System: Die Einführung einheitlicher Vergütungsstrukturen für bestimmte ambulant und stationär erbrachte Leistungen
      • Neue Versorgungsformen: Förderung sektorenübergreifender Versorgungsmodelle

      Das Krankenhauszukunftsgesetz sieht vor, dass bis 2030 mindestens 70% aller geeigneten Eingriffe ambulant erfolgen sollen, was den Bedarf an ambulant-chirurgischen Kapazitäten deutlich erhöhen wird.


      Fachkräftemangel:

      • Rückläufige Zahl niedergelassener Chirurgen: Etwa 40% der derzeit niedergelassenen Chirurgen werden in den nächsten 10 Jahren altersbedingt ausscheiden
      • Ungleiche Verteilung: Besonders in ländlichen Regionen besteht ein zunehmender Mangel an chirurgischer Versorgung
      • Spezialisierungstendenzen: Zunehmende Fokussierung auf Teilgebiete schafft Nischen mit Unterversorgung

      Diese Entwicklung führt zu einer verbesserten Marktposition für niedergelassene Chirurgen und eröffnet gute Perspektiven für Praxisneugründungen und -übernahmen.



      Fazit und Zukunftsperspektiven

      Die Niederlassung als Chirurg in eigener Praxis bietet attraktive Einkommensperspektiven, die durch die aktuellen Entwicklungen im Gesundheitswesen tendenziell noch zunehmen werden. Besonders die Verlagerung operativer Leistungen in den ambulanten Sektor, das Belegarztwesen und der demografisch bedingte Anstieg des Bedarfs eröffnen niedergelassenen Chirurgen vielversprechende wirtschaftliche Perspektiven.


      Zusammenfassung der wichtigsten Einkommensfaktoren:

      1. Fachrichtung und Spezialisierung: Die Konzentration auf bestimmte Eingriffe und Fachgebiete beeinflusst das Einkommenspotenzial erheblich
      2. Operatives Leistungsspektrum: Ein hoher Anteil ambulanter Operationen führt zu einem signifikant höheren Einkommen
      3. Praxismodell: Die Wahl zwischen Einzelpraxis, BAG, Belegarzttätigkeit oder OP-Zentrum hat erheblichen Einfluss auf die Verdienstmöglichkeiten
      4. Standortwahl: Regionale Faktoren wie Wettbewerbssituation und Versorgungsgrad beeinflussen das erzielbare Einkommen
      5. Kostenmanagement: Effiziente Praxisführung und optimierte Kostenstrukturen steigern die Rentabilität

      Empfehlungen für angehende Praxisgründer:

      • Gründliche Marktanalyse: Untersuchung von Standortfaktoren und Versorgungsbedarf
      • Spezialisierung: Fokussierung auf bestimmte Eingriffe und Patientengruppen
      • Kooperationen: Nutzung von Synergieeffekten durch Zusammenarbeit mit Kollegen
      • Investitionsplanung: Sorgfältige Planung des Kapitalbedarfs und der Finanzierung
      • Weiterbildung: Kontinuierliche Erweiterung des operativen Spektrums

      Der Schritt in die eigene Praxis erfordert neben chirurgischem Fachwissen auch unternehmerische Kompetenzen und eine sorgfältige Planung. Angesichts der positiven Perspektiven für niedergelassene Chirurgen lohnt sich jedoch die Investition in eine fundierte Vorbereitung.

      Für einen erfolgreichen Start in die Praxistätigkeit empfiehlt sich eine fundierte Vorbereitung. Der Onlinekurs "Praxisstart" auf in-die-praxis.de bietet hier wertvolle Unterstützung, indem er nicht nur theoretisches Wissen vermittelt, sondern auch praktische Tipps von erfahrenen Praxisinhabern bereitstellt. Der Kurs behandelt alle relevanten Aspekte vom ersten Gedanken an die Niederlassung bis zur erfolgreichen Praxisführung und kann so helfen, kostspielige Fehler zu vermeiden und den Weg in die eigene Praxis optimal zu gestalten.

      Die Entscheidung für den Weg in die Praxis sollte letztlich nicht nur von finanziellen Überlegungen geleitet sein, sondern auch die persönlichen Präferenzen in Bezug auf Arbeitsweise, Patientenkontakt und Work-Life-Balance berücksichtigen. Bei guter Planung und Umsetzung bietet die niedergelassene Tätigkeit jedoch die Chance, fachliche Erfüllung mit wirtschaftlichem Erfolg zu verbinden.


      Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und kann eine individuelle Beratung nicht ersetzen. Für konkrete Fragen wende Dich bitte an kontakt@in-die-praxis.de

      Quellen: Statistisches Bundesamt, Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV), Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi), Bundesverband Ambulantes Operieren (BAO), Berufsverband Deutscher Chirurgen (BDC), Wissenschaftliches Institut der AOK (WIdO), Deutsche Apotheker- und Ärztebank, Deutsches Ärzteblatt. Stand: März 2025

      Zielgruppe

      Für wen ist dieser Kurs?

      Assistenzärzte

      Investiere in Deine Zukunft und bereite Dich auf die Praxis vor. So umgehst Du etwaige Stolperfallen, die auf dem Weg warten.

      Fachärzte

      Neben fachlichen Themen sind Dir kaufmännische Rahmenbedingungen wichtig? Steigere Deine Finanzen durch einen Wissensvorsprung.

      Medizinstudierende

      Du willst langfristig von Deiner Bildung profitieren. Dann bereite Dich schon heute darauf vor, 100% digital und on-demand.

      Praxisinhaber

      Frische Dein Wissen und Deine digitale Kompetenz auf! Profitiere unmittelbar von einem Update in Betriebswirtschaft.


      Trustpilot

      Digitales Lernen, jederzeit und überall.

      Praxisstart-Onlinekurs

      Warum sollte ich mich anmelden?

      Du willst Dich niederlassen, aber hast keine Zeit für eine gründliche Vorbereitung? Im Onlinekurs "Praxisstart" erfährst Du was ein Arzt als Unternehmer braucht. In kleinen Lerneinheiten lernst Du die wichtigsten Bausteine, um Deinen Start im ambulanten Sektor zu vereinfachen. Egal, ob Du eine Praxis übernehmen, gründen oder als Angestellter in der Niederlassung anfangen willst.

      Kostenfrei testen!

      Melde dich jetzt für das kostenlose Probemodul des Onlinekurses Praxisstart an und entdecke, wie du deine eigene Arztpraxis erfolgreich gründest.

        ✔️ 100% kostenlos & unverbindlich
        ✔️ Direkter Zugang zum Probemodul
        ✔️ Exklusive Praxistipps per E-Mail

        Kursleitung Dr. Alexander Zuber

        Lerne die Kursleitung kennen

        Dr. Alexander Zuber, Betriebswirt und Kursleiter bei Praxisstart, bringt Erfahrung in der Begleitung von Praxisgründungen, -übernahmen und dem laufenden Betrieb mit. Er versteht es, die Herausforderungen und organisatorischen Aspekte dieses Bereichs verständlich und praxisnah zu vermitteln.

        Seine Expertise liegt in den unternehmerischen Aspekten, die eine Arztpraxis heutzutage benötigt, um langfristig erfolgreich zu sein. Er unterstützt bei der strategischen Ausrichtung, Finanzplanung und dem effizienten Praxismanagement, um eine stabile und nachhaltige Praxisführung zu gewährleisten.

        Dieser Onlinekurs wurde in Zusammenarbeit mit erfahrenen Ärzten in der Niederlassung, erstellt. Viele Mediziner starten unvorbereitet in die Praxis, deshalb werden nicht alle finanziellen und unternehmerischen Potenziale ausgeschöpft. Oftmals kommt es sogar zu Fehlkalkulationen. Das wollen wir ändern. Unser Ziel ist es, Ärztinnen und Ärzte schnell und kompakt für den Einstieg in den ambulanten Sektor vorzubereiten. Die digitale Lernplattform ermöglicht eine moderne Weiterbildung, unabhängig von Ort und Zeit.

        Das sagen unsere Teilnehmer

        Ich will mich auf jeden Fall niederlassen, aber bin mir unsicher was da auf mich wartet. Außerdem habe nicht so viel Zeit, um an einem teuren Seminar teilzunehmen.

        Dr. med. Nina Dürr
        Asistenzärztin im 5. Jahr

        Da meine Eltern keine Ärzte sind, war die kompakte Vorbereitung für die Praxis enorm hilfreich. So konnte ich bei der Übernahme von Beginn an gut verhandeln.

        Peter Müller
        Facharzt Orthopädie

        Obwohl ich schon seit einem Jahr in der Praxis bin, konnte ich erst mit Hilfe des Kurses den Zusammenhänge zwischen Abrechnung und Arztgehalt verstehen.

        Dr. med. Andreas Sailer
        Assistenzarzt in einer Praxis für Allgemeinmedizin

        Viele Praxisärzte wissen nicht wie sie finanziell mehr Netto vom Brutto herausholen können. Das vermittelt der Kurs sehr gut.

        Dr. med. Alexander Müller
        Facharzt Dermatologie

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        Überzeuge dich selbst von den Erfahrungen unserer Teilnehmer…
        Jetzt anmelden!

        Ich konnte in meiner Famulatur die Organisation einer Hausarztpraxis kennenlernen. Im Kurs konnte ich dann spannende Einblicke in das systematische Praxismanagement gewinnen.

        Manuela Lemke
        Medizinstudentin

        Kontakt

        Kursleitung Dr. Alexander Zuber

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